Am 4. Spieltag kam es zum heiß erwarteten Derby in Grafenhausen. Die Vorzeichen waren klar. Der SCK ging als Favorit ins Spiel, denn man führte vor der Partie die Tabelle mit optimaler Punkteausbeute an und hatte in der Vorwoche Titelaspirant Mahlberg geschlagen. Der SVG hingegen rangierte auf Platz elf und hatte erst ein Pünktchen auf der Habenseite.

Die ersten Minuten schien die Heimelf etwas wacher und agiler zu sein, doch nach fünf Minuten nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Nach acht Minuten klingelte es auch zum ersten Mal im Kasten von Leibitz. Nachdem Metzger schön durchsteckte, konnte Mathias Petsch den Ball am herauseilenden Leibitz vorbei in die Maschen einschieben. Danach dauerte es bis zur 23. Minute ehe sich wieder etwas tat. Der SCK konnte im 16er nicht richtig klären und der Ball flog vor die Füße von Weißmüller. Dieser nahm sich ein Herz und zog aus 18 Metern trocken ab. Zum Glück für die Gäste traf er nur Aluminium. In der 27. Min konnte Marco Petsch P. Trotter frei spielen, dieser verzog jedoch aus vollem Lauf. In Spielminute 42 hätte Metzer alles klar machen können. Nach schönem Zuspiel von Büchele umkurvte Metzger den Gästekeeper und schoss dann am leeren Kasten vorbei. Im direkten Gegenzug probierte sich Witt aus der Distanz. Der eigentlich harmlose Schuss wurde von Saiger dann aber unhaltbar für Renter abgefälscht und somit war die Partie wieder offen.

Die zweite Halbzeit bot kaum Leckerbissen für die Zuschauer. In der 62. Minute mussten dann die Kappler Außenverteidiger für den ersten schönen Angrriff sorgen. Bödingmeier setzte sich auf der rechten Seite durch, die klasse Flanke konnte in der Mitte Köbele verwerten. Der wuchtige Kopfball verfehlte jedoch knapp das Ziel. Kurz vor Schluss hätte Berl alleine Richtung Tor durchstarten können, der Unparteiische hatte jedoch etwas dagegen und Pfiff eine vermeidliche Abseitsstellung. Kurz danach endete die schwache Partie, diesmal ohne Sieger.

Der SCK hätte die Partie durchaus gewinnen können wenn man sich auf das konzentriert hätte, was man eigentlich im Stande zu Leisten ist. Jedoch kann man mit dem Punkt leben und muss nun schauen, dass man im nächsten Spiel wieder einen Dreier einfährt um oben dran zu bleiben.

Der SVG muss noch einiges tun um aus dem unteren Drittel zu kommen. Wenn in den nächsten Wochen nicht gepunktet kann der Abstand zu den oberen Plätzen schon recht groß sein.

(rba)

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